Der Apfelstrudel ist eines der typischsten ungarischen Desserts. Ein gut zubereiteter Strudel ist leicht, blättrig und duftet herrlich. Der Teig ist knusprig, die Füllung bleibt saftig, und die Äpfel behalten ihre Form weitgehend bei.
Die Auswahl des richtigen Apfels
Für die Füllung eignen sich am besten Äpfel, die von Natur aus säurehaltig sind und beim Backen nicht völlig zerfallen. Zu süße Äpfel können das Dessert eintönig machen, während säurehaltigere Sorten gut mit Zucker, Zimt und dem neutraleren Geschmack des Teigs harmonieren.
Regulierung des Feuchtigkeitsgehalts der Füllung
Da Äpfel Saft abgeben, sollte die Füllung nicht unkontrolliert auf den Teig gegeben werden. Die Streusel oder fein gemahlene Walnüsse nehmen die überschüssige Feuchtigkeit auf. So bleibt auch der Boden des Teigs knusprig.
Die Verarbeitung des Strudelteigs
Der dünne Teig trocknet schnell, daher muss man gut vorbereitet und mit entschlossenen Handgriffen arbeiten. Die kleine Menge Fett, die zwischen die Teigblätter gegeben wird, erleichtert das Schichten und verleiht ihnen eine schöne goldbraune Farbe.
Zimt, Walnüsse und Rosinen
Zimt ist ein klassischer Begleiter, sollte den Apfelgeschmack jedoch nicht überdecken. Walnüsse verleihen dem Ganzen Tiefe, Rosinen sorgen für Süße. Bei einer guten Mischung steht der frische Apfelgeschmack immer im Mittelpunkt.
Servieren
Der Strudel schmeckt lauwarm am besten. Eine dünne Schicht Puderzucker, ein wenig Vanillecreme oder eine Kugel Eis können eine elegante Beilage sein, aber er ist auch für sich allein schon ein vollwertiges Dessert.
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